Tückisches Metall: Lithium nephrotoxisch?

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: thinkstock, Jupiterimages

Lithium wird bei vielen Psychiatrischen Indikationen effektiv angewandt - ist aber hoch giftig. Die therapeutische Breite ist extrem gering und Hinweise auf Nephrotoxizität mehren sich.

Die Therapie psych­iatrischer Erkrankungen mit Lithium gilt im Großen und Ganzen als sicher. Dennoch sollten betreuende Kollegen die Fallstricke im Detail kennen, um gefährliche Spiegelentgleisungen zu vermeiden. Was weiß man inzwischen über potenzielle Nierenschäden unter Lithium-Langzeiteinnahme?

Prophylaxe und Therapie affektiver Störungen, Behandlung manischer Phasen und bipolarer Depressionen: Bei diesen Haupteinsatzgebieten von Lithium bedarf es in der Regel jahrelanger ununterbrochener Therapie. Die Verordnungszahlen lithiumhaltiger Arzneimittel in Deutschland erreichen Millionenhöhe: Im Jahr 2013 verschrieben Ärzte mehrere Millionen definierter Tagesdosen, heißt es in einer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.