Tumor-Lyse-Syndrom – lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen!

Autor: Manuela Arand, Foto: fotolia, Korta

Wenn unter Tumortherapie massenhaft Zellen zerfallen, droht ein Tumor-Lyse-Syndrom (TLS). Zur Prävention bei Risikopatienten gehören eine ausreichende Hydrierung sowie eine harnsäuresenkende Therapie.

Nachdem Tumortherapien immer öfter ambulant und als Dauertherapie durchgeführt werden statt stationär in Zyklen, müssen sich niedergelassene Ärzte vermehrt mit dem TLS auseinandersetzen. Zu diesem Syndrom kommt es naturgemäß am ehesten bei hämatologischen Malignomen mit hohen Zellzahlen, bei soliden Tumoren ist das Risiko gering, aber nicht Null, erklärte Professor Dr. Monika Reuss-Borst, niedergelassene Onkologin aus Bad Kissingen.

Besonders gefährdet sind Senioren, Patienten mit Nierenfunktionsstörung, vorbestehender Hyperurikämie, Exsikkose, metabolischem Grundleiden und Ko-Medikation vor allem mit Diuretika.

Müdigkeit, Erbrechen und Diarrhö wecken Verdacht

Folge des Zellzerfalls sind...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.