Turnschuhe und Bustickets für Obdachlose

Autor: Anouschka Wasner

„Wir haben eine Aufgabe“, sagte sich ein Arzt­ehepaar und gründete eine Stiftung für bedürftige Patienten. Damit mehr Notleidenden geholfen werden kann, fordern sie ihre Kollegen auf, es ihnen nachzutun – der bürokratische Aufwand und der nötige Grundstock sind kleiner, als man denkt.

Die Doktores Niedergerke haben aus der Not eine Tugend gemacht. Die Not – das war nach drei Jahrzehnten Wochenarbeitszeit von bis zu 70 Stunden die plötzliche Strukturlosigkeit, als mit dem Verkauf der beiden Praxen „das Korsett des streng gegliederten Alltags plötzlich keinen Halt mehr gab“. Zunächst versuchte man über Reisen, Sport und Kultur Halt im arbeitsfreien Leben zu finden – doch Bayreuth, Golfplatz und Kreuzfahrten verhalfen nicht aus dem Tal.

Die Tugend bestand in der Idee, eine sinnstiftende Aktivität aufzunehmen: Ende des Jahres 2008 riefen die Gynäkologin und der Internist die „Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung“ zur Unterstützung von bedürftigen Patienten ins Leben. „Unsere...

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