Typ-2-Diabetes: Aktueller Stellenwert der Therapie-Klassiker unter den Antidiabetika

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die Klassiker zum Frühstück - was Metformin, Glitazone, Sulfonylharnstoffe und Acarbose gegen das Typ-2-Diabetes ausrichten können. © fotolia/fovito

Neue Wirkstoffe, neue Ziele: Die Therapie des Typ-2-Diabetes hat sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Doch was ist aus den „Klassikern“ geworden? Einer wurde zu Unrecht vergessen, ein anderer steht möglicherweise vor einem Comeback.

Metformin

Bereits seit 60 Jahren zur Diabetestherapie eingesetzt, steht Metformin in den internationalen Leitlinien nach wie vor an erster Stelle, betonte Professor Dr. Robert Ritzel­, Städtische Kliniken Bogenhausen, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin, München. Etwa die Hälfte der Patienten, die es einnehmen, leidet an zumeist passageren gastrointestinalen Nebenwirkungen. Aber nur 5 % tolerieren das Biguanid tatsächlich nicht. Eine Dosistitration und -reduktion kann gegebenenfalls die Verträglichkeit verbessern.

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