Typische Anamnese führt auf die richtige Rheumaspur

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

Für manche Erkrankungen des Bewegungsapparates sind bestimmte Anamnesen fast pathognomonisch. Man denke nur an die Morgensteifigkeit beim kindlichen Rheuma. Doch es gibt noch mehr „Typisches“.

1. Akuter Beginn

Alles was akut beginnt, sollte vorsichtig, aber konsequent abgeklärt werden, da in der Regel Handlungsbedarf besteht, betonte der Bremer Pädiater Professor Dr. Hans-Iko Huppertz. Wichtige Differenzialdia­gnosen sind die septische Arthritis bzw. Osteomyelitis und die Epiphysiolysis capitis femoris.

Typisch für die bakterielle Osteomyelitis ist der metaphysäre Druckschmerz. Ein Trauma bzw. die Kindesmisshandlung geht natürlich ebenfalls mit einem akuten Symptombeginn einher. Man muss sich allerdings immer fragen, ob der geschilderte „Unfallhergang“ bzw. die Energie, die eingewirkt hat, ausreichen, das vorliegende Trauma zu verursachen.

So ist z.B. nicht zu erwarten, dass ein...

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