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Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom Tyrosinkinase-Inhibitoren bei seltenen EGFR-Mutationen – Einen Versuch wert!

DGHO 2021 Autor: Friederike Klein

„Es ist erstaunlich, dass diese sehr heterogene Gruppe der sehr seltenen Mutationen von EGFR-TKI profitiert“, betonte Dr. Janning. „Es ist erstaunlich, dass diese sehr heterogene Gruppe der sehr seltenen Mutationen von EGFR-TKI profitiert“, betonte Dr. Janning. © iStock/teekid

Die zweithäufigste onkologische Treibermutation beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom ist eine Aliteration im EGFR-Gen. Für die häufigsten EGFR-Mutationen L858R und Exon-19-Deletion sind zielgerichtete Therapien mit Tyrosinkinase-Inhibitoren gut etabliert. Doch wie sieht es mit seltenen aus?

Eine Post-hoc-Landmarkanalyse der Studien LUX-Lung 2, 3 und 6 hatte bereits belegt, dass auch NSCLC mit einigen seltenen EGFR-Mutationen auf den EGFR-TKI Afatinib anzusprechen scheinen.1 Wie Dr. Melanie Janning, Personalisierte Medizinische Onkologie, Deutsches Krebsforschungszentrum, Mannheim, berichtete, werden die seltenen EGFR-Mutationen aktuell eingeteilt in:

  • UC* I: Punktmutationen oder Duplikationen in den Exonen 18–21, z.B. G719X, S768I oder L681Q,
  • UC II: Mutation T790M im Exon 20 allein oder in Kombination mit anderen Mutationen
  • UC III: Exon-20-Insertion2

UC I werden als TKI-sensitiv beschrieben, UC II können mit einem Drittgenerations-TKI (Osimertinib) behandelt werden, UC…

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