Über den Darm hinaus

Medizin und Markt Autor: Dr. Marianne Schoppmeyer

CED-Patienten profitieren von interdisziplinärer Zusammenarbeit. CED-Patienten profitieren von interdisziplinärer Zusammenarbeit. © iStock/LightFieldStudios

Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gehören zum Gastroenterologen, na klar. Aber nicht nur. Vielmehr ist eine ganzheitlich Betrachtung gefragt. Es lohnt sich daher, Kollegen aus anderen Disziplinen mit ins Boot zu holen.

Etwa 50 % der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) leiden auch an extraintestinalen Manifestationen (EIM). Im Vordergrund stehen dabei Arthralgien der peripheren Gelenke und des Achsenskeletts, gefolgt von Haut- und Augenbeteiligungen.

Doch wann ist der interdisziplinäre Austausch erforderlich? Der Rheumatologe Professor Dr. Torsten Witte von der Klinik für Immunologie und Rheumatologie der Medizinischen Hochschule Hannover empfahl, bei jedem CED-Patienten mit chronischen Rückenschmerzen abklären zu lassen, ob eine axiale Spondylo- arthritis vorliegt. Der Rheumatologe bestimmt u.a. das HLA-B27, das bei 80 % der Betroffenen positiv ausfällt. Zusätzlich wird er die...

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