Über zaudernde Paare, Kinder und Rinder

Autor: Dr. Cornelia Tauber-Bachmann

Neulich im Hotel: Ich sitze allein beim Frühstück, während sich am Nachbartisch vier Herren mittleren Alters überaus angeregt und laut unterhalten. Deutlich sind regionale Sprachfärbungen zu erkennen: Sächsische, österreichische und norddeutsche Mundarten kann ich heraushören. Ich schnappe Wörter wie „Spermaprobe“, „Insemination“ und „1-A-Qualitäts-Sperma“ auf und überlege – da sich das Hotel in einer schönen deutschen Universitätsstadt befindet – welcher Kongress hier gleichzeitig mit meiner Fortbildung stattfindet.

Möglicherweise tagen gerade weiterbildungswütige Reproduktionsmediziner, die schon beim Frühstück leidenschaftliche Fachdiskussionen führen? Leider bekomme ich kurz darauf keine weiteren Bruchstücke dieser Unterhaltung mehr mit, weil sich meine Fortbildungskollegen zu mir gesellen, um zu frühstücken.

Während des Tages schweifen meine Gedanken immer wieder ab zu der regen Diskussionsrunde am benachbarten Frühstückstisch: Ich überlege, warum so viele Paare heutzutage Schwierigkeiten mit der Familiengründung, sprich der Zeugung von Nachwuchs, haben. Steckt wirklich die Emanzipation der Frauen dahinter? Frauen, die zunächst auf die eigene Karriere setzen und erst, wenn sie beruflich sattelfest...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.