Übler Mundgeruch: Was hilft, was nicht?

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Mundgeruch kann Patienten derart quälen, dass sie Gespräche meiden. Dabei hat die Halitosis meist einen harmlosen Grund und lässt sich gut behandeln.

Entgegen landläufiger Meinung entsteht Mundgeruch meist nicht im Magen – sondern in der Mundhöhle (80 bis 90 % der Fälle). Als Hauptquelle der störenden Geruchsstoffe gilt bakterieller Zungenbelag, gefolgt von Gingivitis und Parodontitis. Auch insuffizienter Zahnersatz und ungepflegte Prothesen kommen als Auslöser in Betracht, schreiben Experten der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft.


Bei Veränderungen im HNO-Bereich (z.B. Tonsillitis, Sinusitis) lässt sich der üble Geruch meist auch aus der Nase wahrnehmen. Der z.B. für Nebenhöhlenentzündungen typische „postnasal drip“ fördert zudem olfaktorisch wirksames Bakterienwachstum auf dem Zungengrund.


Nicht zu unterschätzen als Foeto...

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