Ulla Schmidt stoppt Neuregelung der künstlichen Ernährung

Autor: AFP

Die künstliche Ernährung von Krebspatienten, Demenzkranken und behinderten Kindern soll auch künftig von den Krankenkassen erstattet werden. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) werde den Vorschlag des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten und Krankenkassen zur Einschränkung der Erstattung komplett ablehnen, bestätigte eine Sprecherin am Sonntag in Berlin.

Die künstliche Ernährung sei und bleibe Leistung in der gesetzlichen Krankenversicherung, sagte Schmidt der "Bild am Sonntag". "Dies bedeutet, dass Sondennahrung in den verschiedenen Formen in medizinisch notwendigen Fällen weiterhin erstattet wird. Dies gilt natürlich auch für ältere Patientinnen und Patienten und für Kinder.

Der Entwurf des Ausschusses sah vor, die Erstattung von künstlicher Ernährung bei Krebspatienten, Demenzkranken und behinderten Kindern deutlich einzuschränken. Für die davon Betroffenen wären für Sondenkost oder medizinische Trinknahrung künftig Kosten von bis zu 400 Euro monatlich entstanden, die bisher die Krankenkassen tragen. Ernährungsexperten und...

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