Umstrittener Vorstoß der SPD zum IGeL-Gesetz

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Thinkstock

Die geschätzten 1,5 Mrd. Euro, die Ärzte jährlich durch IGeL einnähmen, seien „zum großen Teil nicht gut verdientes Geld im Sinne der Patienten“, sagte beim „Tag der Niedergelassenen“ SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert. Auch das "IGeL-Verkaufstraining" stand unter Beschuss.

Mit einem Gesetz will die SPD das Anbieten Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) stärker kontrollieren und mit Sanktionen gegen „Abzocke“ vorgehen. Kritisch sieht die SPD sowohl die Art des Anbietens, als auch, dass unter den rund 350 Leistungen solche sind, deren Nutzen nicht erwiesen ist oder die gar dem Patienten im Einzelfall schaden.

Im Streitgespräch mit Hartmannbund-Chef Dr. Klaus Reinhardt in der „Speakers Corner“ der Kassenärztlichen Bundesvereinigung argumentierte die Politikerin, dass viele Patienten wegen IGeL das Vertrauen in die gesetzlichen Leistungen verlieren würden. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dürfe jedoch nicht als Billigmedizinversorger angesehen...

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