Anzeige

Typ-1-Diabetes Unphysiologische Insulingaben und häufige Snacks fördern Extra-Kilos

Autor: Dr. Andrea Wülker

Ob sich kalorienreduzierte Diäten und bariartrische Eingriffe auch für Patienten mit Typ-1-Diabetes eignen, ist noch zu klären. Ob sich kalorienreduzierte Diäten und bariartrische Eingriffe auch für Patienten mit Typ-1-Diabetes eignen, ist noch zu klären. © aleutie – stock.adobe.com

Das Bild vom schlanken Typ-1-Diabetiker gerät ins Wanken, denn Übergewicht und Adipositas grassieren zunehmend auch unter Menschen mit dieser Form der Stoffwechselerkrankung. Welche Faktoren tragen dazu bei und was lässt sich vorbeugend und therapeutisch tun?

Als wichtiger Grund für die Gewichtszunahme von Menschen mit Typ-1-Diabetes wird die Insulinersatztherapie angesehen. Denn trotz aller Fortschritte der letzten Jahre ist die Insulintherapie unphysiologisch und führt zu einer peripheren Hyperinsulinämie, schreiben Bart Van der Schueren­ von der Universitätsklinik Löwen und Kollegen. Hinzu kommt, dass viele Betroffene zum „defensiven Snacken“ neigen, um Hypoglyk­ämien vorzubeugen. So sammeln sich immer mehr Fettpölsterchen an. Übergewicht und Adipositas steigern aber das ohnehin bereits erhöhte Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfälle und bestimmte Krebsarten. Extra-Kilos sollten also möglichst vermieden oder abgebaut werden. …

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige