Urin-Streifentest beim HWI überflüssig

Autor: MW

Zur Entscheidung für oder gegen Antibiotikatherapie trägt bei Frauen mit Verdacht auf einen Harnwegsinfekt oft das Ergebnis des Urin-Streifentest bei. Aber auch wenn hier weder Leukos noch Nitrat nachweisbar sind, könnten die Patientinnen von Antibiotika profitieren, zeigt eine aktuelle Studie.

Ob auch bei negativem Streifentest eine antibakterielle Therapie sinnvoll ist, prüften Dee Richards aus Christchurch und seine Kollegen in einer Studie mit 59 Frauen zwischen 16 und 50 Jahren. Alle Patientinnen klagten akut über Dysurie und häufigen Harndrang, wiesen aber ein negatives Testergebnis im Urin-Streifentest auf. Randomisiert erhielten die Frauen für drei Tage entweder 300 mg/d Trimethoprim oder Plazebo.

Kein Prädiktor fürs Ansprechen

Die Gabe des Antibiotikums ließ die mittlere Beschwerdedauer von fünf auf drei Tage sinken. Nach sieben Tagen gaben nach der Plazebobehandlung noch 41 % der Frauen Beschwerden an, in der Verum-Gruppe waren es dagegen nur 10 %. Prädiktive Faktoren für...

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