Verordnung von fiktiv zugelassenen Arzneimitteln: Vorsicht, Regress!

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

Aktuell machen sich Krankenkassen ein Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2005 zunutze und fordern für die Verordnung von fiktiv zugelassenen Arzneimitteln Geld zurück. Wie soll der Arzt darauf reagieren?

Zu den betroffenen Präparaten gehören solche, die sich in der Praxis über Jahrzehnte bewährt haben. Dennoch fordern Krankenkassen für diese fiktiv zugelassenen Mittel, die vor 1978 auf den Markt kamen, Geld zurück. Diese befinden sich nämlich in einem Nachzulassungsverfahren, das wegen laufender Klagen noch nicht abgeschlossen ist.

Kassen haben Urteil des BSG aus 2005 entdeckt

Das Bundessozialgericht (BSG) hatte 2005 entschieden, dass die Kassen nicht verpflichtet sind, die Kosten für diese Präparate zu übernehmen, da Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit noch nicht festgestellt worden seien.

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