Verordnungszahlen von Protonenpumpenhemmern ließe sich ohne Schaden halbieren

Autor: Michael Brendler

Ob und für wie lange PPI verschrieben werden, muss genauer unter die Lupe genommen werden. © iStock/ilkaydede

Nach wie vor verordnen Kollegen zu oft Protonen­pumpenhemmer. Dabei sind die Indikationen für eine Dauer­medikation eindeutig, meint ein Experte.

Dr. Ulrich Rosien möchte Protonenpumpeninhibitoren (PPI) nicht verteufeln. Angesichts von 3,6 Milliarden Tagesdosen, die Kollegen hierzulande im Jahr 2017 verschrieben haben, ist ihm aber klar, dass eine gesicherte Indikation nicht immer der Grund für das Rezept war. Der am Israelitischen Krankenhaus Hamburg tätige Gastroenterologe geht davon aus, dass sich die Verordnungszahlen halbieren ließen, ohne dass Patienten Schaden erleiden würden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man verinnerlichen, wem eine PPI-Gabe wirklich etwas bringt:

Auf lange Sicht von Nutzen

Nur wenn ein Risiko für eine gast­roduodenale Ulkusblutung vorliegt (s. Kasten), könne man eine Dauerprophylaxe rechtfertigen,...

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