Verraten Gene die Prognose?

Autor: AW; Vorab-Meldung der Printredaktion

Für Patienten mit Kolonkarzinom helfen neue Tests, chomosomale Ungereimtheiten im Tumor aufzudecken. Diese sagen dann sogar mehr über die Prognose aus als die Histopathologie. Werden nämlich Allel-Imbalancen festgestellt, weist das auf eine hohe Rezidivgefahr hin.

Patienten mit kolorektalen Karzinomen im Stadium Duke A oder B weisen keine Metastasen auf - dennoch erleiden 10 bis 30 % von ihnen ein Rezidiv. Wenn sich vorhersagen ließe, bei wem Rezidivgefahr besteht, könnte man die gefährdeten Patienten frühzeitig einer adjuvanten Therapie zuführen. Vielleicht ist eine solche Patientenselektion schon bald mit Hilfe von DNA-Analysen möglich. Erste Untersuchung zeigen jedenfalls, dass eine Veränderung der Chromosomenzahl (Aneuploidie) oft mit einer schlechten Prognose assoziiert ist.

In einer im "Lancet" veröffentlichten Studie untersuchten amerikanische Wissenschaftler 180 Patienten mit kolorektalen Karzinomen im Frühstadium, die zum Zeitpunkt der...

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