Verschreiben Ärzte Sucht auf Rezept?

Autor: REI

"Generalverdacht ausgeräumt" - mit Erleichterung hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe festgestellt, dass die Vermutung der Gmünder Ersatzkasse (GEK), etliche Ärzte würden unverantwortlich Benzodiazepine verordnen, sich nicht bewahrheitet hat. Eine Überprüfung von 266 statistisch auffälligen

 

Kollegen ergab: Nur 16 (6,6 %) Ärzte konnten keine vertretbare Indikation nachweisen.

Ärztekammerchef Professor Dr. Ingo Flenker - der auch Vorsitzender des Bundesärztekammerausschusses "Sucht und Drogen" ist - ließ die Klagen der GEK, niedergelassene Ärzte förderten mit dem Rezeptblock die Sucht von Patienten, überprüfen. 266 westfälische Ärzte, bei denen die Kasse festgestellt hatte, dass Versicherte mehr als 90 Tagesdosierungen von Benzodiazepin-Derivaten verordnet bekommen hatten, wurden von der Kammer um Stellungnahmen gebeten. Diese wurden von einer Expertenkommission unter die Lupe genommen - mit dem Ergebnis:

Bei 76,1 % aller Verordnungen lag eine klare Indikation vor. Die Patienten litten z.B. unter Schmerz- und Angsterkrankungen, die eine langfristige Verordnung...

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