Versorgungsstärkungsgesetz: "Totengräber" der ambulanten Medizin

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

A. Thomas

Bezüglich des Versorgungsstärkungsgesetzes waren sich die KBV-Vertreter selten so einig: Das Machwerk ist ein Angriff auf die Freiberuflichkeit und muss verhindert werden.

Der Weg in die Staatsmedizin, Abschaffungsgesetz von Praxen, Totengräber der ambulanten Versorgung waren nur einige Begriffe, mit denen Ärzte auf der KBV-Vertreterversammlung das Versorgungsstärkungsgesetz titulierten.

Zwar würden die einzelnen Neuerungen im Gesetz oberflächlich betrachtet keine großen Eingriffe bedeuten. Insgesamt aber müsse man den "Geist", der dem Gesetz innewohne, äußerst kritisch sehen.

Alleine die Tatsache, dass einerseits KVen Terminservicestellen einrichten sollen, andererseits aber Praxen in "überversorgten" Gebieten aufkaufen müssen, zeige schon die Widersprüche, die der Gesetzesentwurf beinhalte, erklärte KBV-Chef Dr. Andreas Gassen.
Wenn beklagt werde, dass...

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