Versorgungsstrukturgesetz: KV darf jetzt gute Praxisnetze fördern

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

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Rund 400 Arztnetze mit rund 30 000 Mitgliedern gibt es derzeit in Deutschland, doch nur die wenigsten haben es geschafft, Krankenkassen mit ins Boot zu holen. Die Hoffnungen ruhen nun auf der Anwendung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes.

Kassenärztliche Vereinigungen können nun Praxisnetzen ein eigenes Honorarbudget oder -volumen als Teil der Gesamtvergütung zuweisen. Die Kriterien und Qualitätsanforderungen für die Anerkennung besonders förderungswürdiger Praxisnetze muss die KBV definieren.

Diese Vorgaben durch die Bundes­ebene seien notwendig, „damit nicht Mehrheitsentscheidungen in einzelnen KVen dazu führen, dass bestimmte Gruppen besonders gefördert werden“, erklärte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, bei der Auftaktdiskussion zur 18. UCB-Netzkonferenz in Berlin.

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