Viel Linolsäure hält den Diabetes fern

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Der Nutzen mehrfach ungesättigter Omega-6-Fettsäuren in der Diabetesprophylaxe wird immer noch kontrovers diskutiert. © Fotolia/Bobo

Der Nutzen mehrfach ungesättigter Omega-6-Fettsäuren in der Diabetesprophylaxe wird immer noch kontrovers diskutiert. Das gilt insbesondere für den wichtigsten Vertreter Linolsäure. Eine neue Analyse spricht für einen protektiven Effekt.

Amerikanische Leitlinien empfehlen, 5–10 % des täglichen Energiebedarfs mit Linolsäure zu decken. Auf der anderen Seite wird befürchtet, Linolsäure könnte durch ihren Metaboliten Arachidonsäure auch schädliche Effekte haben. Dies hat dazu geführt, dass französische Leitlinien den Energiegewinn aus Linolsäure auf 4 % begrenzt sehen möchten.

Kontrovers diskutiert werden unter anderem die metabolischen Effekte der Omega-6-Fettsäuren. Aus Metaanalysen randomisierter Studien geht hervor, dass eine hohe Zufuhr von PUFA (poly-unsaturated fatty acids) BZ und Insulinresistenz verbessert. Aber ob sich daraus langfristig ein diabetespräventiver Effekt ergibt, ist unbekannt. Bisher durchgeführte...

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