Viele Versorgungswerke bieten Nullrunden

Autor: khb

Die 18 Ärzteversorgungswerke stecken in der Renditefalle: Börsenschwäche und sinkende Zinsen verderben Rentnern und Aktiven die Freude an ihrer kapitalgedeckten Altersvorsorge. Jedes dritte Werk hat eine "Nullrunde" beschlossen.

 

Auf Anpassungen von Anwartschaften und Renten über der Inflationsrate des vergangenen Jahres (1,3 %) können sich nur noch die Kollegen in Thüringen, Bayern und Hamburg freuen.

Eine MT-Umfrage bei den Versorgungswerken ergab: Die Altersvorsorge der Ärzte steckt in der Falle sinkender Renditen und Zinsen an den Kapitalmärkten (siehe Tabelle). Dass die Versorgungswerke - im Gegensatz zur umlagenfinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung - ohne Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt auskommen, ist da kein Trost: Die meisten deutschen Ärzte müssen sich im laufenden Jahr bei Anwartschaften und Renten mit nominalen "Nullrunden" oder mit Anpassungen von Renten und Anwartschaften begnügen, die nicht einmal einen Inflationsausgleich bringen - also real (inflationsbereinigt) mit Minusrunden. Dabei basieren diese mickrigen Dynamisierungen (zumeist seit 1. Januar 2003 wirksam) auf...

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