"Vierte Hürde" ist eine Barriere für Patienten

Autor: Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA)

Die 44 Unternehmen mit über 80 000 Beschäftigten

 

im Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) fühlen sich von Kanzler Schröder gelinkt: Vor einem Jahr haben sie 204,5 Mio. Euro an die GKV gezahlt und dafür die Zusage bekommen, dass staatliche Preissenkungen für patentgeschützte Präparate bis Ende 2003 kein Thema sind. Nun wird die Vereinbarung gebrochen: Die Koalition setzt sechs Prozent Preisabschlag durch, will weitere zehn Prozent durch Festbeträge für innovative

 

Analogpräparate einsparen und peilt mit "Positivliste" und "vierter Hürde" für neue Arzneien weitere Kostensenkungen an. MT sprach darüber mit VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer. Die Fragen stellte Karl H. Brückner.

Frau Yzer, hat Gerhard Schröder Ihnen schon

erläutert, warum er seine vor einem Jahr gegebene Zusage nicht einhält?

Cornelia Yzer: Es gibt dazu bisher keinen Kommentar des Bundeskanzlers. Wir wollten mit der Solidarvereinbarung einen ordnungspolitischen Fehlgriff abwenden, auch weil die Regierung signalisiert hatte, sie brauche Zeit für eine grundlegende Gesundheitsreform und deshalb eine schnelle Entlastung.

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