Vogelgrippe kommt mit den Zugvögeln

Autor: AFP

Der Keim mit dem harmlos klingenden Namen H5N1 ist ein tödlicher Killer und hat das Zeug für ein Horrorszenario. In Asien raffte der Erreger der Vogelgrippe mehr als 100 Millionen Gänse, Enten und Wildvögel weg und ist inzwischen in Kasachstan und Sibirien angekommen.

Schafft es der Keim, massenhaft auf den Menschen überzuspringen, könnte er mehr Opfer fordern als das Grippevirus H1N1. Es tötete 1920 als "Spanische Grippe" in einem weltweiten Seuchenzug etwa 20 Millionen Menschen. Solch eine Pandemie findet alle 30 bis 40 Jahre statt und ist Experten zufolge "überfällig". Doch geflügelte Todesboten sind schon unterwegs: Wildenten und andere Vögel aus Russland, die auf ihrem Zug zu den Winterquartieren im Westen das Virus mit sich tragen.

"Ich kann für Zugvögel leider keine Einreisebeschränkung verhängen", meinte Bundesinnenminister Otto Schily am 18. August flapsig und lenkte damit von der eigentlichen Problematik ab: Virenhemmende Medikamente kosteten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.