Vom positiven Borrelientiter nicht verwirrren lassen!

Autor: Maria Weiß, Foto: fotolia, blende10

Einige Zeit nach einem Zeckenstich lässt der Patient „sicherheitshalber“ die Antikörper gegen Borrelien bestimmen. Was können Sie bei einem positiven Befund tun?

Solange keine Symptome auf eine Borreliose weisen, hat ein positiver Titer keinerlei therapeutische Konsequenzen, betonte Privatdozentin Dr. Annette Kolb-Mäurer von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Würzburg. Hier gilt es vor allem den Patienten zu beruhigen:

  • In weniger als 30 % der Fälle führt eine Borrelieninfektion überhaupt zu irgendwelchen Symptomen – meist kommt es also zur „stillen Feiung“.

  • Bei etwa 90 % bleibt das Erythema migrans das einzige Symptom.

  • Nur in 10 % der Fälle erfolgt eine Dissemination mit Lymphozytom, Neuroborreliose oder Karditis in der Früh- und Arthritis oder Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA) in der Spätphase.


In jedem...

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