Von Bläschen bis Geschwür: Was tun bei oralen Aphthen?

Autor: Dr. Carola Gessner Foto: thinkstock

Orale Aphthen haben je nach Ausprägung unterschiedlichen Krankheitswert. Sie können zu kurzen Befindlichkeitsstörungen, aber auch zum schwer beeinträchtigenden Leiden führen. Welche Therapie bietet sich an?

Zu 80 % hat man es bei oralen Aphthen mit der Minorform zu tun. Nach einem kurzen Prodromalstadium von ein bis zwei Tagen sprießen einzelne Bläschen mit einem maximalen Durchmesser von 8 mm. Sie befallen Zunge, Wangen- und Lippenschleimhaut, beeinträchtigen das Allgemeinbefinden nicht und verschwinden spontan, berichtete Privatdozentin Dr. Cornelia Seitz von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen.


Anders bei der Majorform mit tieferen, schmerzhaften Geschwüren > 1 cm. Sie benötigen mitunter mehrere Wochen, bis sie verschwunden sind. Im Unterschied zur Minor-Ausprägung kann bei der Majorform auch der Gaumen betroffen sein. Mitunter wird für...

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