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Morbus Crohn Von dicker Lippe bis Magengeschwür

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Morbus Crohn ist nicht immer erst eine Sache des Darms, sondern kann auch schon Mund, Speiseröhre und Magen betreffen. Morbus Crohn ist nicht immer erst eine Sache des Darms, sondern kann auch schon Mund, Speiseröhre und Magen betreffen. © nerthuz – stock.adobe.com

Der M. Crohn tritt mitunter auch oberhalb des Darms auf. Die Behandlung erfolgt in diesen Fällen lokal oder systemisch mit Steroiden, komplizierte Verläufe können den Einsatz von Biologika erforderlich machen.

Manifestationen eines Morbus Crohn im oberen Gastrointestinaltrakt entgehen dem Diagnostiker nicht selten. Denn sie sind bei jedem zweiten Patienten asymptomatisch. In den übrigen Fällen verursachen sie unspezifische Symptome. Deshalb sollte im Rahmen der initialen Morbus-Crohn-Diagnostik eine Ösophago-Gastro-Duodenoskopie mit Biopsieentnahme nicht vergessen werden, betonte Dr. ­Anna Cordes­ vom Universitätsklinikum Münster.

Die histologisch-diagnostischen Kriterien für den „oberen“ Crohn sind nicht-verkäsende Granulome und eine fokale periglanduläre lymphozyten- und plasmazellreiche Entzündung in Mukosa und Submukosa. Endoskopisch oder radiologisch findet sich eine diffuse Inflammation. …

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