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Ovarialkarzinome Vorgehen an die Bedürfnisse der Frauen anpassen

Autor: Dr. Judith Lorenz

Fünf Jahre nach der Diagnose lebt aktuell weniger als jede zweite Frau mit Ovarialkrebs. Fünf Jahre nach der Diagnose lebt aktuell weniger als jede zweite Frau mit Ovarialkrebs. © Science Photo Library/Du Cane Medical Imaging

Im September wurde das fünfte Update der S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarial­tumoren“ veröffentlicht. Dabei wurde das Kapitel zur systemischen Primärtherapie komplett überarbeitet. So stehen neben der platinbasierten Chemotherapie nun als Erhaltung Angiogenese- und PARP-Inhibitoren zur Verfügung.

Eine von 72 Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem Ovarialkarzinom. Mit rund drei Prozent aller bösartigen Neubildungen und fünf Prozent aller Krebssterbefälle ist es damit nach Brustkrebs die häufigste tödliche gynäkologische Tumorerkrankung. Ein flächendeckendes Screening existiert bislang nicht, da Früherkennungsuntersuchungen keinen Einfluss auf die Sterblichkeit haben.

Etwa drei Viertel der Tumoren werden seit Jahrzehnten in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Trotz moderner operativer und medikamentöser Therapiekonzepte liest sich die Prognose des Ovarialkarzinoms im Verhältnis zu anderen Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane eher schlecht: Das relative…

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