Vorhofflimmern: Häufiges Erwachen erhöht das Risiko

Autor: Dr. Susanne Gallus

Zu wenig Schlaf macht nicht nur dauermüde, sondern tut auch dem Herzen nicht gut. © fotolia/mitarart

Wiederholte Schlafunterbrechungen könnten langfristig zu Vorhofflimmern führen. Die absolute Zeit der Nachtruhe hat dagegen keinen direkten Einfluss auf die Rhythmusstörung.

Die globale, internetbasierte Health eHeart Study mit über 4500 Teilnehmern hatte in einer ersten Analyse gezeigt, dass Vorhofflimmern (VHF) bei vielen Patienten mit häufigerem nächtlichen Erwachen korreliert (Odds Ratio 1,47). Um die daraus abgeleitete Hypothese, dass schlechter Schlaf die Rhythmusstörung triggert, zu belegen, zogen US-Kollegen die Daten von zwei weiteren Studien hinzu.

Eine Kohortenstudie, in der über 5700 Patienten im Mittel etwa 11,6 Jahre lang beobachtet wurden, unterstützte die Aussage: Bei einer diagnostizierten Insomnie erhöhte sich das Risiko für ein VHF um 33 %. Eine Subgruppe unterzog sich zusätzlich einer Poly­somnographie. Die retrospektive Auswertung der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.