Vorsicht bei PPI plus Diuretika!

Autor: Dr. Barbara Kreuzkamp, Foto: fotolia - tektur

Potenzielle Nebenwirkungen von Protonenpumpen-Hemmern (PPI) stehen immer wieder unter der Lupe. Eine der jüngsten Befürchtungen: Die ?Säurehemmer können eine Hypomagnesiämie auslösen.

Die Liste der den PPI zugeschriebenen Nebenwirkungen ist bekannt: Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhöen, Pneumonien, Vitamin-B12-Mangel, Osteoporose und Frakturen. In letzter Zeit kamen Berichte hinzu, dass eine PPI-Langzeittherapie in seltenen Fällen das Risiko für eine Hypomagnesiämie erhöhen kann. Doch fehlen eindeutige Hinweise. Symptome eines schweren Magnesium-(Mg-)Mangels sind u.a. kardia­le Arrhythmien, Tetanie und andere metabolische Entgleisungen.


Das Problem: Die Hypomagnesiämie-Prävalenz beträgt je nach Bevölkerungsgruppe bis zu 15 % und PPI stehen häufig mit anderen Medikamenten auf dem Rezept, zu deren Nebenwirkungsspektrum ebenfalls das Risiko eines Mg-Mangels gehört. ...

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