Vorsicht Rheumafalle! Verdacht entpuppte sich unter dem Mikroskop als falsch

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Alles deutete anfänglich auf eine rheumatoide Arthritis hin. © Härle P. Ärzteblatt Rheinland- Pfalz 2018; 71: 20 © Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Mainz

Wie schnell Symptome in die Irre führen können, zeigt das folgende Fallbeispiel, in dem anfänglich alles auf eine rheumatoide Arthritis hindeutete. Erst die mikroskopische Untersuchung der Gelenkpunktate verhinderte eine unwirksame Therapie mit Biologika.

Ein 72-Jähriger wurde mit dem Notarzt in die interdisziplinäre Notaufnahme des Katholischen Klinikums Mainz eingewiesen. Am Tag zuvor waren im Bereich beider Schultern, Knie-, Sprung- und Handgelenke massive Schmerzen aufgetreten, die mittlerweile so stark waren, dass der Patient nur noch liegend untersucht werden konnte. Beschwerden dieser Art seien seit Monaten immer mal wieder aufgetreten. Im Labor zeigte sich eine Leukozytose und ein erhöhtes CRP. Prolactin war negativ, Harnsäure normal und Kreatinin leicht erniedrigt. Die Tests auf die Autoantikörper Rheumafaktor und ACPA* waren negativ.

Die arthrosonographische Untersuchung ergab eine proliferative Synovitis mit deutlicher...

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