Wann IGeL, wann auf Chipkarte?

Autor: det

Die Aufklärungskampagne "Schwung im Liebesleben" von ZDF, 3sat, Medical Tribune und weiteren Kooperationspartnern läuft derzeit in Fernsehsendungen mit großer Reichweite. Das Ziel: zu einem unbefangeneren Umgang mit dem Thema erektile Dysfunktion beizutragen. Dies könnte durchaus Patienten bewegen, sich ihrem Hausarzt anzuvertrauen. Darum hier Hinweise zur Abrechnung solcher Fälle und zur Dauerbetreuung von Patienten, die sich für eine in der Regel privat zu bezahlende medikamentöse Therapie entscheiden.

Bei der Abrechnung von Leistungen im Zusammenhang mit einer erektilen Dysfunktion stellt sich die Abgrenzungsfrage zwischen GKV-Leistung und privat zu tragender IGeL-Leistung insbesondere dann, wenn der Patient eine medikamentöse Erektionshilfe verordnet haben möchte.

Zur Erinnerung: Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion in den Arzneimittel-Richtlinien (AMR) von der Leistungspflicht der GKV ausgeschlossen. Es gibt aber eine ganze Reihe von Gerichtsentscheidungen, die eine Verordnungsfähigkeit dann zu Lasten der GKV bejahen, wenn bei dem Patienten eine entsprechende Indikation vorliegt wie eine ursächliche Begleiterkrankung...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.