Warum das Kleinhirn auch für die Kognition wichtig ist

Autor: Dr. Rüdiger Höflechner

Was haben Kleinhirn und kognitive Fähigkeiten miteinander zu tun? Offenbar mehr, als gemeinhin angenommen wird. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die Aufgaben des Zerebellums weit über die Steuerung der Motorik hinausgehen.

Einen ersten Anhaltspunkt dafür, dass das Kleinhirn an „höheren Aktivitäten“ beteiligt ist, liefert unsere Entwicklungsgeschichte: Eines der wichtigsten Merkmale der Hominidenevolution war die stete Größenzunahme des Großhirns.

Auf dem letzten Schritt zum modernen Menschen überwog jedoch bemerkenswerterweise das Wachstum des Kleinhirns, erklärte Professor Dr. Maja Steinlin von der Universitätskinderklinik des Inselspitals in Bern.

Im Cerebellum gibt es mehr Neurone als im Großhirn

Eine Verbesserung der Motorik scheint dafür als Erklärung nicht ausreichend zu sein. Heute besitzt unser Zerebellum dank einer sehr viel dichteren Verpackung der Zellen sogar mehr Neuronen als sein großer...

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