Warum nicht mal als Referent auftreten?

Autor: kol

2008 zahlen die Krankenkassen 40 Mio. Euro zur Unterstützung der Selbsthilfearbeit. Der Gesetzgeber hat sie wegen des „gestiegenen Stellenwertes der Selbsthilfe“ zur Förderung verpflichtet. Mancher Arzt hat dieses Potenzial noch nicht erkannt.

Professor Dr. Wolfgang Slesina und sein Team von der Sektion Medizinische Soziologie der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg erforschen seit Jahren die Bereitschaft der Ärzte für die Kooperation mit Selbsthilfeeinrichtungen. Bei einer Untersuchung im Zeitraum 2003 bis 2005 erklärten in der Region Bielefeld/Gütersloh lediglich 36 % der befragten niedergelassenen Ärzte und 21 % der Vertragsärzte im Bereich Halle/Wittenberg, dass sie eine intensive, feste Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen pflegen, meist in Form der kontinuierlichen Begleitung und Betreuung einer Gruppe. 80 % der westfälischen und 73 % der sachsen-anhaltinischen Kollegen hatten in den letzten zwölf Monaten Patienten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.