Was bedeutet das für Ihr Honorar?

Autor: Detmar Ahlgrimm

Die Disease-Management-Programme (DMP) bleiben den Ärzten unabhängig vom Wahlergebnis auch nach der Bundestagswahl erhalten. Je nach Konstellation bei neuen DMPs, aber in weniger bürokratischer Form und abgekoppelt vom Risikostrukturausgleich (RSA) zwischen den Kassen, der übrigens auch bleibt und weiterentwickelt werden soll. Bei einem Wahlsieg von Schwarz-Gelb aber nicht als morbiditätsbezogener RSA, was Folgen für die künftige Honorierung der Niedergelassenen hat.

Laut Gesetz sollen die Kassen ab 2007 die Vergütung an die KVen in Form sog. Regelleistungsvolumen (RLV) entsprechend der Morbiditätsstruktur ihrer Versicherten bezahlen. Derzeit zahlen sie eine Kopfpauschale pro Mitglied, unabhängig davon, ob es gesund oder krank ist. Für die Zukunft muss eine Gewichtung der Erkrankungen getroffen werden. Daran wird hinter den Kulissen der Selbstverwaltung schon gearbeitet.

Höhere Vergütung von AOK und Barmer?
Zumindest die sog. großen „Versorgerkassen“ wie AOK oder Barmer, bei denen besonders viele Schwerkranke versichert sind, müssten dann unterm Strich mehr an die KVen zahlen. Es fehlen ihnen aber die Mittel dafür. Und steigen sollen die Beiträge wegen...

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