Was dahinter steckt, wenn man sich die Nacht um die Ohren schlägt

Autor: Hausarzt Dr. Diethard Sturm

Kürzlich wurde ich wieder einmal mitten in der Nacht von einer beunruhigten Ehefrau aus dem Bett geholt: Kommen Sie ganz schnell, mein Mann hat schlimme Atemnot! Er schwitzt und zittert. Da geht einem als Arzt so manches durch den Kopf.

Beim Patienten liegt schon das Asthmaspray auf dem Tisch, und etwas zur Beruhigung hat er auch genommen. Aber der Mann kann frei durchatmen, atmet zwar noch schneller, doch von Atemnot keine Spur. Immer wieder um diese Zeit kämen diese Anfälle, berichtet die Ehefrau, ihr Mann träume schon kurz zuvor davon. Und: Er schnarcht, und das mit Atemaussetzern. Schon ist das Rätsel gelöst. Diese Atmungsstörung im tiefen Schlaf führt zu einem Erwachen mit Alpträumen, Angst und Atemnot. Am Tage folgt dann oft schwere Müdigkeit und ein hoher Blutdruck, der sich durch Medikamente kaum regulieren lässt. Eine nächtliche Untersuchung der Atmung klärt die Diagnose.

Tabletten sind keine Dauerrlösung
Schlafstöru...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.