Was darf der Ärztetag?

Autor: REI

Der Streit um die künftige Weiterbildung zum "Facharzt für Innere und

 

Allgemeinmedizin" geht in die nächste Runde. BDI und DEGIM ringen mit Hausärzteverband, BHI und Bundesärztekammer (BÄK) um die inhaltliche Ausgestaltung der vom Deutschen Ärztetag in Rostock beschlossenen neuen Weiterbildung.

Professor Dr. Peter Knuth, Ärztlicher Geschäftsführer des BDI, beklagte gegenüber Medical Tribune, dass die vorgesehene zweijährige stationäre Weiterbildungszeit nicht ausreiche, die nötigen Versorgungsinhalte der Inneren Medizin zu erlernen. Dies werde auch nicht durch einen verlängerten Aufenthalt in Hausarztpraxen ausgeglichen. Er stellt ferner die Frage, inwieweit der Deutsche Ärztetag Beschlüsse fassen dürfe, die zur "Auslöschung" eines Fachgebietes (der Inneren Medizin) führten.

Der Weiterbildungsexperte des Hausärzteverbandes, Dr. Max Kaplan, kritisiert die von BDI und DEGIM angestrebte "unnötige Verlängerung der Weiterbildung". Er hält es für unproblematisch, auf dem Deutschen...

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