Was die echten Rentner jetzt bringen

Autor: Rudolf Loibl

Über 5400 Euro pro Jahr verlor Dr. B. nur dadurch, dass er in seiner Praxis ca. 45 freiwillig versicherte Rentner betreute. Ihm kann das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes jetzt nützen. Denn zum 1. April wird ein Großteil der freiwillig versicherten Rentner in die Pflichtversicherung wechseln. Sie gelten damit künftig nicht mehr als Mitglieder, sondern als "echte" Rentner.

Es sind meistens Selbstständige mit Familien, die sich für einen Verbleib bei einer gesetzlichen Krankenversicherung entscheiden. Bleibt dann dieser Versicherte bis ins Rentneralter bei der Primär- oder Ersatzkasse, hatte das bisher für Vertragsärzte drei Nachteile: Zum einen fiel das Praxisbudget niedriger aus, weil nicht das Rentnerbudget, sondern das Mitgliederbudget angerechnet wurde. Zweitens erhielt die Praxis auch eine niedrigere Richtgröße für diese Personengruppe. Und drittens verfälschten diese "Nichtrentner" den Rentneranteil der Praxis. Diese drei Punkte können in einem Wirtschaftlichkeitsverfahren durchaus wichtig sein.

Folgende Auswirkungen haben die 45 Patienten in Dr....

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