Was durchbricht Diuretika-Resistenzen?

Frage von Dr. Wolfgang Grebe,
Internist,
Frankenberg:

In einer Fachzeitschrift habe ich unlängst gelesen, dass sich Diuretikaresistenzen durch eine Kombinationsbehandlung mit Aquaphor® durchbrechen lassen. Wäre es daher nicht sinnvoller, von vornherein diese Substanz als Monotherapie einzusetzen und auf diese Weise die Resistenzbildung unter Torasemid zum Beispiel auszuschließen?

Antwort von Professor Dr. Jürgen Kult,
Nephrologische Abteilung,
Caritas Krankenhaus,
Bad Mergentheim:

Dazu vorerst einige Worte, wie sich Resistenzen aufbauen. Wie bereits für Furosemid gezeigt wurde, ist die Sekretionsleistung der Niere für Schleifendiuretika bei eingeschränkter Nierenfunktion reduziert. Schleifendiuretika werden durch proximal tubuläre Sekretion in das Tubuluslumen transportiert, allerdings bei Herzinsuffizienz in unzureichendem Maße. Ferner wird die diuretische Wirkung der Schleifendiuretika, die auf einer Hemmung der Na+-Rückresorption in der Henleschen Schleife beruht, im distalen Tubulus partiell wieder rückgängig gemacht. Dies geschieht insbesondere durch Aktivierung...

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