Was holt den Druck aus dem Keller?

Frage von Dr. Joachim Kröninger,
Arzt für Allgemeinmedizin,
Badearzt,
Bad Sachsa:

Viele meiner KHK-Patienten, die eine antiischämische Kombinationstherapie erhalten, leiden unter hypotonen Beschwerden. Dies führt immer wieder zum eigenmächtigen Reduzieren der Dauermedikation. Wie kann man das vermeiden? Und warum muss eigentlich nach einem Stent bzw. koronarchirurgisch erfolgreichen Eingriff die teilweise hoch dosierte Kombinationstherapie mit Nitraten, Molsidomin und Betablockern unverändert fortgesetzt werden?

Antwort von Professor Dr. Dieter Horstkotte,
Dr. Siegfried Eckert,
Kardiologische Klinik,
Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen,
Bad Oeynhausen:

Herr Dr. Kröninger spricht in seinem Schreiben zwei wichtige Punkte der antianginösen Behandlung von Patienten mit koronarer Herzerkrankung an: zum einen die symptomatischen Blutdruckerniedrigungen durch Kombinationsgabe von Vasodilatatoren und Betablockern, zum anderen die Notwendigkeit, nach erfolgreich durchgeführter Ballonangioplastie oder operativer Myokardrevaskularisation weiter Koronardilatanzien zu geben.

Der mittlere Blutdruck sollte auf Grund der Autoregulation verschiedener Organe nicht unter 70 mmHg abgesenkt werden. Mit...

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