Was kostet der Bauchschmerz?

Autor: VS

Bauchschmerzen sind meist kein Grund, teure apparative Diagnostik anzuleiern. Wer einige wichtige Punkte bei Anamnese und Untersuchung beachtet, kann sich selbst viel Zeit und dem Gesundheitswesen Geld sparen.

Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten in Praxis und Klinik geäußerten Beschwerden, erklärte Professor Dr. Markus M. Lerch, Universitätsklinik Münster, auf der diesjährigen Tagung der DGVS*. Schaut man sich die prozentuale Verteilung der zu Grunde liegenden Erkrankungen gemäß zweier großer Multizenterstudien an, so entfällt ein Drittel auf die Diagnose Reizdarm. 22 % entpuppen sich als akute Appendizitis, 8 % als Gallenwegserkrankungen, 6 % als Urolithiasis oder Harnwegsinfekte, 4 % als Ileus und 3 % als Divertikulitis. Jeweils 2 % machen Pankreatitis bzw. perforiertes Ulkus aus.

Aufweck-Schmerz ist kein Reizdarm

Demnach sollte man also zunächst das Reizdarmsyndrom ins Visier nehmen. Die...

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