Was mich in der Praxis zum Wutbürger macht

Autor: Dr. Robert Oberpeilsteiner

Wie sieht eigentlich das Gemütsleben eines Arztes aus? Darüber spricht Dr. Robert Oberpeilsteiner, praktischer Arzt aus Berchtesgaden.

Hat sich eigentlich schon mal jemand ernsthaft über unser Gemütsleben Gedanken gemacht? Was wir so fühlen? Was wir so denken? Ich hab’s gemacht – und bin dabei zu einem ganz und gar unspektakulären Ergebnis gekommen. Das Gemüt des niedergelassenen Arztes ist, vereinfacht gesagt, überhaupt nicht kompliziert.


Denn wer um sieben Uhr morgens – vielleicht den nächtlichen Notdienst noch in den Knochen – eines Patienten Fußpilz so hingebungsvoll behandelt, als gäbe es nichts Wichtigeres, der muss seelisch sehr gefestigt sein. In sich ruhend hört sich noch besser an. So einer lässt sich nicht leicht aus der Fassung bringen. Sollte man meinen.

»Das Gemüt springt von Bettelmönch auf...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.