Was rettet den Patientendarm?

Frage von Dr. Ute Weiss,

 

Ärztin für Allgemeinmedizin,

 

Kinderheilkunde und Naturheilkunde, Esslingen:
Bei einem 57-jährigen Mann fällt im Rahmen eines Routine-Check-up ein positiver Hämoccult® auf. Die Sigmoidoskopie zeigt eine Polyposis. In der Klinik wird eine Pneumatosis cystoides intestinalis festgestellt, der Patient auf die Chirurgie des Hauses verlegt und hemikolektomiert. Was ist als Ursache der Pneumatosis gesichert? Ist eine vorbeugende Behandlung zum Schutz des Restdarmes möglich?

Antwort von Professor Dr. Volker F. Eckardt,

Deutsche Klinik für Diagnostik, Fachbereich Gastroenterologie II,

Wiesbaden:
Das erwähnte Krankheitsbild ist nicht nur ein Zungenbrecher, sondern auch eine Rarität, die den Nichtgastroenterologen verwirren und zu falschen therapeutischen Schlussfolgerungen führen kann. Beides scheint in dem geschilderten Fall passiert zu sein.

Offenbar hat der endoskopische Befund eine Art Schockwirkung nicht nur bei dem Patienten, sondern auch bei seinem behandelnden Arzt hervorgerufen. Die für das Krankheitsbild typischen Schleimhautvorwölbungen können vom Unerfahrenen mit einer Polypose verwechselt werden, stellen aber nichts weiter als eine submuköse...

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