Was Sie bei geriatrischen Patienten mit benignem Prostatasyndrom beachten sollten

Autor: Maria Weiß

Bei multimorbiden Senioren mit benignem Prostatasyndrom ist die Behandlungsauswahl durch Kontraindikationen beschränkt. Bei multimorbiden Senioren mit benignem Prostatasyndrom ist die Behandlungsauswahl durch Kontraindikationen beschränkt. © scentrio – stock.adobe.com

Ein alter, gebrechlicher und polymedizierter Patient hat massive Probleme wegen seiner vergrößerten Prostata. Sowohl die medikamentöse antiobstruktive Therapie als auch ein Eingriff sind für ihn nicht ungefährlich.

Ein 87-Jähriger lag schon länger wegen einer operativ versorgten Femurfraktur mit postoperativer Infektion und Immobilität im Krankenhaus und entwickelte ein akutes Nierenversagen. Als Ursache entpuppte sich ein Harnverhalt bei benignem Prostatasyndrom. Nach Anlage eines transurethralen Blasendauerkatheters erholte sich die gestaute Niere wieder. Der Allgemeinzustand blieb jedoch schlecht, zusätzlich war eine tiefe Beinvenenthrombose aufgetreten, die mit Rivaroxaban behandelt wurde. Dauerhaft nahm der Mann einen ACE-Hemmer und ein Statin, schreiben Dr. Dominik­ Stefan­ Schoeb­ vom Universitätsklinikum Freiburg und seine Kollegen.

Wie soll man weiter vorgehen? Die aktuellen Leitlinien...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.