Was taugt der Männerkrebs-Test?

Autor: mt

In jüngster Zeit bieten viele Urologen ihren männlichen Patienten den PSA-Test an, um dem Prostatakrebs früh auf die Schliche zu kommen. Der Test ist umstritten – Gegner fürchten, dass er jede Menge Tumoren „aufdeckt“, die den Betroffenen nie Probleme gemacht hätten. Was misst dieser Test, wer sollte ihn machen, und was lässt sich aus dem Ergebnis ablesen?

PSA steht für Prostata-spezifisches Antigen. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, dass ausschließlich in den Zellen der Prostata gebildet wird, und zwar in gesunden wie auch in entarteten Zellen. Als normal gelten Werte unter vier Nanogramm pro Milliliter Blut. Ein erhöhter Blutspiegel spricht für einen krankhaften Prozess in der Drüse, wobei es sich aber keineswegs immer um einen bösartigen Tumor handeln muss. Auch Entzündungen oder gutartige Vergrößerungen der Prostata können das PSA ansteigen lassen.

Ein erhöhter PSA-Wert für sich allein macht noch lange keinen Krebsverdacht und erst recht keine Diagnose! Denn allein am Wert kann der Arzt nicht ablesen, was sich in der Prostata abspielt;...

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