Was tun bei zu dünnen Wimpern?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: BilderBox

Ein Glaukom-Medikament soll Frauen helfen, die unter zu kurzen, dünnen Wimpern leiden. Experten allerdings zweifeln an dieser Maßnahme.

Bimatoprost ist ein synthetisches Prostaglandin-Analogon, das in Glaukom-Zulassungsstudien für auffallend verstärktes Wimpernwachstum sorgte – als unerwartete Nebenwirkung. Im Mausmodell zeigten Forscher, dass Bimatoprost Zahl und Länge der Wimpern durch eine verlängerte Anagenphase zu steigern vermag.


Allerdings enttäuschte die Substanz ebenso wie andere Prostaglandinanaloga in Therapiestudien an Patienten mit Alopecia areata. In Tropfenform aufgetragen auf die Lidränder, vermochten die Substanzen den Wimpernzustand nicht entscheidend zu verbessern, wie Professor Dr. Henning Hamm von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Universität Würzburg berichtete.

Experten zweifeln am...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.