Was verbindet Rheuma und Atherosklerose?

Autor: Dr. med. Anka Stegmeier-Petroianu

COX-2-Hemmer verdanken ihre Karriere einer guten Analgesie und Entzündungshemmung bei guter Magenverträglichkeit. Jetzt soll, zumindest das lipophile Celecoxib, auch auf Herz und Gefässe positiv wirken, indem es die endotheliale Funktion verbessert. Das berichtet Dr. Frank Ruschitzka, Kardiologe vom Universitätsspital Zürich, bei einem Pfizer-Symposium im Rahmen des American College of Rheumatology.

Erst kürzlich wurde gezeigt, dass Rheumatiker ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko aufweisen. Ihr Herzinfarktrisiko ist doppelt so hoch wie das der Normalbevölkerung. Rheumatoide Arthritis und KHK haben viel gemeinsam: Entzündung scheint der gemeinsame Nenne, das kranke Endothel das bindende Glied.

Herz profitiert von Celecoxib

Das Isoenzym Cyclooxygenase-2 wird erst bei einer endothelialen Dysfunktion im Blutgefäss exprimiert. Patienten mit Atherosklerose könnten daher von einem COX-2-Hemmer profitieren. Das ist das Ergebnis einer kleinen Studie.

14 Patienten mit koronarer Herzkrankheit erhielten über zwei Wochen 200 mg zweimal täglich des COX-2-Hemmers Celecoxib oder ein Plazebo.

Das...

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