Was verhindert Glottiskrampf?

Frage von Dr. Brigitte v. Forell,
Ärztin für HNO-Krankheiten,
Olsberg:

Mein 59-jähriger Patient leidet seit ca. fünf Jahren an plötzlich auftretendem laryngealem Stridor. Die Anfälle, die mit Zyanose, kaltem Schweiß und Angst einhergehen, treten etwa vier- bis fünfmal pro Jahr auf. Dazwischen liegen völlig freie Intervalle. Das Ereignis kann sowohl beim Essen als auch beim Speichelschlucken vorkommen und ist unabhängig von körperlicher oder psychischer Belastung. HNO- und Kehlkopfbefunde sind unauffällig, die internistischen Untersuchungen einschließlich Ösophagogastroskopie ebenfalls. Wie kann man solche Anfälle in Zukunft vermeiden bzw. behandeln?

Antwort von Professor
Dr. Eberhard Kruse,
Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie,
Universitätsklinikum,
Göttingen:

Anhand des klinischen Erscheinungsbildes lassen sich zwei Formen des laryngealen Spasmus unterscheiden: die permanenten laryngealen Spasmen im Sinne der "spasmodischen Dysphonie" und die hier wohl vorliegenden kurzzeitigen, anfallsartig auftretenden adduktorischen Spasmen. Letztere sollen nach Literaturangaben in größeren Abständen ca. einmal pro Monat für bis zu 60 Sekunden und dann vornehmlich nachts und bei Männern mittleren Alters auftreten.

Aktuell diskutiert werden ein Zusammenhang mit dem Asthma bronchiale und eine Auslösung über den gastroösophagealen Reflux, ohne dass...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.