Weite Wege zum Arzt bald ganz normal?

Autor: Cornelia Kolbeck

In den nächsten vier Jahren gehen in Ostdeutschland im ambulanten Bereich 3500 Haus- und Fachärzte in Rente. Finden sie keinen Nachfolger, werden Patienten zunehmend vor verschlossenen Praxistüren stehen und längere Wege zum nächsten Mediziner in Kauf nehmen müssen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) im Osten Deutschlands prognostizieren inzwischen einen Ärztemangel „bedrohlichen Ausmaßes“. Sie rechnen damit, dass bis 2010 in Brandenburg 41,4, in Mecklenburg-Vorpommern 39,8, in Sachsen 38,5, in Sachsen-Anhalt 48,6 und in Thüringen 40,9 Prozent der Hausärzte aus Altersgründen ihre Zulassung zurückgeben. Bei genügend Medizinernachwuchs wäre das kein Problem – doch aus heutiger Sicht sind die Lücken nicht zu schließen. Erstens brechen 20 Prozent der Medizinstudenten ihre Ausbildung ab. Zweitens arbeiten nur vier von fünf Absolventen direkt mit Patienten. Die anderen gehen zum Beispiel in die Hochschulforschung, in Pharmaunternehmen oder ins Ausland....

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