Weiteres orales Antikoagulans in Sicht

Autor: Michael Lohmann, Foto: thinkstock

Die Palette der neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) wird wohl bald erweitert werden. Die Substanz Edoxaban schützt bei Vorhofflimmern (VHF) ebenso gut vor Schlaganfällen wie der Vit-amin-K-Antagonist (VKA) Warfarin, weist aber ein signifikant geringeres Blutungsrisiko auf.

Trotz des eklatant erhöhten Schlaganfall-Risikos erfolgt bei VHF-Patienten ganz generell zu selten eine Antikoagulation, egal ob mit Warfarin oder NOAK, bemängelte Professor Dr. Werner Hacke von der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg.

Risikopatienten Insultschutz nicht vorenthalten

In der ESC-Leitlinie wird bereits ab einem CHA2DS2-VASc-Score ≥ 1 eine solche orale Antikoagulation verpflichtend empfohlen. Dennoch erhalten sogar Hochrisiko-Patienten nur zu wenig mehr als 60 % diese Prophylaxe. Dieses Defizit sei umso bedauerlicher, als inzwischen das unter Warfarin gefürchtete Risiko intrakranieller Blutungen mit den NOAK deutlich gemildert werden könne, so Prof....

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