Weiterhin keine Empfehlung für den HPV-Test

Autor: Dr. med. Stefanie Kronenberger, Foto: Michael Tieck - Fotolia

In der Früherkennung des Zervixkarzinoms gibt es keinen Strategiewechsel. Die HPV-Testung sei der üblichen Abstrichzytologie nicht überlegen.

Der „Nutzen“ einer Maßnahme ist entweder eindeutig belegt oder er ist nicht eindeutig belegt, und im Falle des primären HPV-Screenings liegen eindeutige Belege eben nicht vor, heißt es vom IQWiG*.


Keine der im „Rapid Report“ berücksichtig­ten fünf Studien liefere auswertbare Daten zu Gesamtüberleben, krankheitsspezifischer Mortalität, unerwünschten Folgen der Screeningstrategie und Lebensqualität. Was die negativen Folgen der HPV-Diagnostik angehe, habe man überhaupt keine Daten. Demzufolge sei die vom G-BA geforderte Nutzen-Schaden-Abschätzung gar nicht möglich.


Immerhin würden sich aber „Hinweise“ ergeben, dass die HPV-Diagnostik allein oder in Kombination mit einem zytologiebasierten...

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